Die Hamburger Allianz ist eine Vereinigung von Fachärztinnen und Fachärzten
(unsere delegierten Mitglieder).
Wir verstehen uns als deren Sprachrohr und Bindeglied zur Ärztekammer Hamburg und der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg.
Die Wünsche und Bedürfnisse werden wir in die Gremien bringen.
Wir streben eine enge Verbindung von Vorstand und Vertreterversammlung an. Weitere Informationen zu unseren Schwerpunkten finden Sie hier.
Unsere Themen
Freiberuflichkeit
Die ärztliche Freiberuflichkeit ist die Grundlage einer unabhängigen, verantwortungsvollen und patientenorientierten Medizin. Sie schützt ärztliche Entscheidungen vor wirtschaftlichen oder politischen Interessen und betrifft alle Ärztinnen und Ärzte gleichermaßen – ob angestellt im Krankenhaus, in der Praxis tätig oder selbstständig. Ihr Erhalt ist entscheidend für die Qualität unserer Versorgung und für die Wahrung unseres ärztlichen Berufsverständnisses.
Bürokratie
Der Abbau bürokratischer Belastungen ist eine zentrale Voraussetzung für gutes ärztliches Arbeiten – sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich. Ärztinnen und Ärzte müssen ihre Zeit für die Versorgung von Patientinnen und Patienten einsetzen können und nicht für immer neue Dokumentations- und Verwaltungsaufgaben. Vorschläge für konkrete Entlastungen liegen seit langem vor, unter anderem aus der Ärzteschaft selbst wie z. B. von Kassenärztlicher Bundesvereinigung und Deutscher Krankenhausgesellschaft. Diese müssen endlich konsequent umgesetzt werden.
Gemeinsam stark
Die Ärztekammerwahl ist auch eine Entscheidung über den Zusammenhalt unseres Berufsstandes. Wir Ärztinnen und Ärzte sind nur gemeinsam stark – unabhängig davon, ob wir im Krankenhaus, in der Praxis, angestellt oder niedergelassen tätig sind. Politik und Kostenträger dürfen uns nicht gegeneinander ausspielen oder unsere Interessen spalten. Gerade deshalb braucht es eine starke gemeinsame ärztliche Stimme statt „divide et impera“.
Faire Vergütung
Eine faire Vergütung ärztlicher Arbeit ist Voraussetzung für eine leistungsfähige und attraktive Gesundheitsversorgung. Sie muss der hohen Verantwortung, der Arbeitsbelastung und der Qualifikation aller Ärztinnen und Ärzte gerecht werden – unabhängig davon, ob sie im Krankenhaus, in der ambulanten Versorgung, angestellt oder niedergelassen tätig sind. Gute Medizin braucht verlässliche Rahmenbedingungen und eine Vergütung, die ärztliche Arbeit angemessen anerkennt.
Zukunft: Sichere Altersvorsorge durch ein professionell geführtes Versorgungswerk
Die beste berufspolitische Leistung der Ärztekammern war die flächendeckende Einführung der Versorgungswerke, nachdem 1957 den Freiberuflern die Teilnahme an der gesetzlichen Rentenversicherung untersagt wurde. Die Versorgungswerke sichern eine überwiegend kapitalgedeckte Altersvorsorge ohne staatlichen Einfluss und ohne staatliche Zuschüsse auf hohem Niveau.
Das Hamburger Versorgungswerk hat seine Hausaufgaben gemacht: Die Längerlebigkeit wurde in der Versicherungsmathematik generationengerecht berücksichtigt, die Absenkung des Zinsniveaus auf den Kapitalmärkten wurde durch eine Absenkung des Rechnungszinses berücksichtigt. Die jährliche Nettoverzinsung der letzten 10 Jahre liegt im Durchschnitt über 5 %. Daraus konnten und können Renten und Anwartschaften dynamisiert werden. Die Kapitalanlage erfolgt professionell durch externe Manager, so dass niemals einzelne Personen Entscheidungen über Kapitalanlagen treffen.
Dr. Torsten Hemker (Vorsitzender des Verwaltungsausschusses), Dr. Michael Reusch (Vorsitzender des Aufsichtsausschusses), Katharina Bischoff (stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsausschusses) und Christine Neumann-Grutzeck (Mitglied im Aufsichtsausschuss) setzen sich seit Jahren mit Erfolg für unser Versorgungswerk ein.
Digitalisierung verbessern: Nutzung einfach, schnell und zuverlässig
Wir unterstützen die Resolution der Hamburger Ärztekammer und wollen zur Alltagstauglichkeit der digitalen Anwendungen beitragen. Unsere Hauptziele und Forderungen sind:
Stabilität als Fundament
Die Telematikinfrastruktur muss als kritische Infrastruktur ausfallsicher und praxistauglich sein, um die Patientenversorgung nicht zu behindern.
Verbindliche Standards und Haftung
Hersteller digitaler Anwendungen müssen sich an strenge Qualitäts- und Interoperabilitätsstandards halten, die Abhängigkeit der Ärzt:innen von einzelnen Anbietern muss vermindert werden.
Nutzererlebnis und medizinischer Mehrwert
Digitale Tools wie die ePA müssen intuitiv bedienbar sein und relevante medizinische Informationen leicht zugänglich machen.
Ärztliche Weiterbildung modern, fair und verbindlich gestalten
1. Geschützte Weiterbildungszeit im Arbeitsalltag und faire Finanzierung
Verbindlich festgelegte Zeiten für Weiterbildung innerhalb der Arbeitszeit. Zweckgebundene Mittel für Weiterbildung inkl. Förderung auch seitens der KV.
2. Vereinbarkeit und Flexibilität
Erweiterung der bisherigen Anerkennung von Teilzeit-Weiterbildung. Flexible Rotationsmodelle.
3. Starke Stimme für Weiterzubildende
Niedrigschwellige Beschwerdewege zur Ärztekammer z. B. unabhängige Ombudsstelle bei Konflikten. Konsequentes Vorgehen bei Missständen.
4. Kompetenzorientierung statt Zeitabsitzen
Im Sinne der neuen Weiterbildungsordnung Fokus auf erworbene Fähigkeiten statt reiner Weiterbildungsdauer. Moderne, praxisnahe Prüfungsformate.
5. Sektorübergreifende Weiterbildung
Unterstützung der besseren Verzahnung zwischen stationärer und ambulanter Versorgung z. B. kumulative Weiterbildungsermächtigungen. Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit.
6. Transparenz bei Weiterbildungsstellen
Übersicht über verfügbare Stellen und deren Inhalte. Klare Angaben zu Struktur, Rotation und Arbeitsbedingungen.
Ziel ist eine strukturierte, faire und zukunftsfähige Weiterbildung: Dazu gehören verbindlich geschützte Weiterbildungszeiten im Arbeitsalltag sowie eine klare, zweckgebundene Finanzierung. Gleichzeitig braucht es mehr Vereinbarkeit durch die gleichwertige Anerkennung von Teilzeitmodellen und flexible Rotationsmöglichkeiten. Weiterzubildende sollen eine starke Stimme erhalten – mit niedrigschwelligen Beschwerdewegen (wie z. B. unabhängiger Ombudsstelle) und konsequentem Vorgehen bei Missständen. Inhaltlich muss sich Weiterbildung stärker an tatsächlichen Kompetenzen orientieren statt am reinen „Zeitabsitzen“, ergänzt durch moderne, praxisnahe Prüfungsformate. Zudem ist eine bessere Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung sowie die Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit entscheidend. Schließlich schafft mehr Transparenz bei Weiterbildungsstellen – etwa zu Inhalten, Struktur und Arbeitsbedingungen – eine verlässliche Grundlage für fundierte Entscheidungen.
Unsere Kandidierenden
01/30
„Ich setze mich dafür ein, dass die Ärztekammer die beruflichen Interessen aller Ärztinnen und Ärzte gleichermaßen vertritt– im Krankenhaus ebenso wie in der ambulanten Versorgung, hausärztlich oder fachärztlich, angestellt oder niedergelassen.“
Christine Neumann-Grutzeck,
Innere/Diabetologie
„Ich kandidiere für die Hamburger Allianz, weil ich weiterhin dafür sorgen möchte, dass unsere Renten sicher sind.“
Torsten Hemker,
Orthopädie
Kandidiert für die Hamburger Allianz.
Michael Reusch,
Dermatologie
„Ich kandidiere für die Hamburger Allianz, weil ich die Interessen von angestellten Ärztinnen und Ärzten vertreten und eine patientenorientierte, zukunftsfähige Versorgung aktiv mitgestalten möchte.“
Simone H. Müller,
Kardiologie
„Eine bessere Digitalisierung für eine bessere Medizin“
„Nicht zuschauen, sondern mitgestalten: Das war meine Motivation von Anfang an und ist sie bis heute.Ich kandidiere erneut, weil ich mich für bessere Rahmenbedingungen, eine starke Ärzteschaft und die Zukunft unseres Berufs engagieren möchte.“
Rita Trettin,
Neurologie/Psychiatrie-PT
„Ich bin bei der Hamburger Allianz, weil es Zeit zum ärztlichen Handeln ist.“
Murat Karul,
Radiologie
„Ich kandidiere, weil Niedergelassene gemeinsam mehr erreichen als Jeder für sich!“
Armin Mechkat,
HNO
Kandidiert für die Hamburger Allianz.
Behrus Subin,
Kardiologie
Kandidiert für die Hamburger Allianz.
Michael Alexander Rösch,
Nephrologie
„Gegen den Ärztemangel, für gute Arbeitsbedingungen. Für eine starke, attraktive Ärzteschaft .“
Andrea Heinenberg,
Gynäkologie
„Ich kandidiere für die Ärztekammer, um an einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch Entbürokratisierung, sowie dem Entstehen neuer Synergien zwischen Klinik und Praxis mitzuwirken.“
Michaela Rothe,
Handchirurgie
„Ich kandidiere weil, mir wichtig ist, dass ärztliche Tätigkeit -selbstständig und angestellt- endlich wieder wertgeschätzt wird!
Im Aufsichtsausschuß des Versorgungswerkes engagiere ich mich für unsere sichere Altersvorsorge.“
Katharina Bischoff,
Gynäkologie
„Ich kandidiere für die Hamburger Allianz, weil ich die ärztliche Freiberuflichkeit erhalten will.“
Michael Hartmann-Sell,
Anästhesie
„Ich kandidiere für die Hamburger Allianz, weil wir nur gemeinsam und interdisziplinär stark sind.“
Anna-Katharina Doepfer,
Orthopädie
„Ich setze mich mit der Hamburger Allianz für die Stärkung der ambulanten Medizin als Rückgrat der Patientenversorgung ein und für den Erhalt der ärztlichen Berufsfreiheit.“
Heinz-Hubert Breuer,
Kardiologie
„Allianz steht für mich für den Zusammenhalt der gesamten Ärzteschaft gegenüber den Entscheidungsträgern. Nur so können wir stark sein!“
Clemens Flamm,
Augenheilkunde
„Ärztliche Freiheit sichern. Verantwortung für gute Versorgung. Faire Vergütung.“
Erik Engel,
Hämato-/Onkologie
„Ich kandidiere, weil die Selbstverwaltung die Balance von unseren Interessen und einer würdiger Versorgung Erkrankter besser ermöglicht, als wenn wir verwaltet werden. Die Allianz ist eine wichtige und starke Stimme, die ich unterstütze.“
Sebastian Spuck,
Neurochirurgie
„Unsere Selbständigkeit und Freiberuflichkeit garantieren die Unabhängigkeit für eine optimale Beratung unserer Patientinnen und Patienten“.“
Henrik Suttmann,
Urologie
Kandidiert für die Hamburger Allianz.
Katharina Tiemann,
Pathologie
Kandidiert für die Hamburger Allianz.
Philip Kressin,
Gynäkologie
„Ich kandidiere für die Hamburger Allianz, weil ich nicht will, dass ärztliche Unabhängigkeit still und leise wegverwaltet wird.“
Thiemo Kurzweg,
HNO
Kandidiert für die Hamburger Allianz.
Florian Giensch,
Chirurgie
Kandidiert für die Hamburger Allianz.
Jan Ter-Nedden,
Dermatologie
„Ich untersütze die Hamburger Allianz, weil die ärztliche Berufsfreiheit erhalten bleiben muss.“
Irina Götz,
Innere
„Für eine gute medinische Versorgung, für effiziente Weiterbildung in Praxis und Klinik.“